FDP-Fraktion besucht Stadtwerke Bad Nauheim

Die parlamentarische Sommerpause nutzte die Bad Nauheimer FDP-Fraktion zu einem Besuch bei den Stadtwerken. Im Rahmen eines Gesprächs mit Geschäftsführer Peter Drausnigg konnten sich die Mandatsträger dabei ein umfassendes Bild von den Tätigkeitsfeldern des kommunalen Versorgungsunternehmens und den Aufgaben der kommenden Jahre machen.

Nachdem der Geschäftsführer im Rahmen einer Präsentation das Unternehmen vorstellte, bot sich die Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.

Besonders interessierten sich die Kommunalpolitiker für digitale Infrastruktur und die Energiewende vor Ort. Es sei für die Mandatsträger von großer Bedeutung, die Arbeit der Stadtwerke noch besser kennen zu lernen, erläutert Stadtverordneter und Bundestagswahlkandidat Peter Heidt die Beweggründe für den Besuch.

Dem kann Till Weber, Stadtverordneter und Mitglied des Aufsichtsrats Stadtwerke, nur zustimmen: „Wir haben in Bad Nauheim einen innovativen und erfolgreichen modernen Infrastrukturanbieter, der weit mehr als Strom, Gas und Wasser bietet.“

Besonders angetan zeigte sich die Fraktion vom frischen Wind, den der erst seit einem Jahr in Bad Nauheim tätige Peter Drausnigg in das Unternehmen gebracht habe. So sei man offen für Innovation, Kooperationen mit den regionalen Hochschulen und den Einstieg in zum Portfolio passende neue Tätigkeitsfelder. „Wir gewinnen den Eindruck, dass sich das Unternehmen auf vorbildliche Weise für die Zukunft aufstellt. Gerade der Ausbau des Glasfasernetzes und die Unterstützung für E-Mobilität weisen in diese Richtung. Auf einem sich ständig verändernden Markt ist flexibles und schnelles Agieren, wie es sich die Bad Nauheimer Stadtwerke zum Vorbild nehmen, ein bedeutender Vorteil“, zeigt sich Fraktionsvorsitzender Benjamin Pizarro angetan. Dies zeige sich auch dabei, wie in Bad Nauheim versucht werde, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Britta Weber, Ex-Bürgermeisterkandidatin, hierzu: „Unsere Stadtwerke sind sich der Verantwortung als Energielieferant für unsere Umwelt bewusst. Frei von Aktionismus werden Maßnahmen unterstützt, welche ökologisch nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll sind.“ Konsens sei: Die von der FDP-Fraktion aufgrund der problematischen Erneuerbaren-Energie-Gesetze kritisierte Ausweitung von Windenergie dürfe nur dort verfolgt werden, wo sie wirklich sinnvoll eingesetzt werden könne.

Nach einer Führung durch die Gebäude und das Gelände der Stadtwerke verabschiedeten sich die Liberalen. „Insbesondere konnten wir für unsere politische Arbeit neue Erkenntnisse in Bezug auf die sich verändernden Tätigkeitsfelder für die Zukunft gewinnen. Wir haben einen sehr guten Eindruck bezüglich der Unternehmensführung gewinnen können und hoffen auch weiterhin auf gedeihliche Zusammenarbeit“, resümiert Fraktionsvorsitzender Pizarro.